Künz ROS-Trainer: Unterstützung des Übergangs zu ferngesteuerten Kranbetrieben

Kuenz ROS Trainer Simulator

Da Häfen und intermodale Terminals ihre Abläufe zunehmend automatisieren, gewinnen ferngesteuerte Krane in modernen Materialumschlagsumgebungen immer mehr an Bedeutung. Fernbedienbare Arbeitsplätze (Remote Operation Stations, ROS) verbessern zwar den Bedienkomfort, die Flexibilität und die Effizienz, stellen aber gleichzeitig neue Anforderungen an die Schulung und Kompetenzentwicklung von Kranführern.

Aufbau des Künz ROS Trainers

Um einen Kunden beim Übergang zu ferngesteuerten Kranbetrieb zu unterstützen, beschloss Künz, einen eigenen Trainingssimulator für seine Remote Operation Station (ROS)-Umgebung zu implementieren und wählte Mevea als Technologiepartner für den Simulator aus.

„Nach einer gründlichen Marktanalyse verschiedener Simulatoranbieter hat sich Künz für Mevea als Simulatorpartner entschieden. Wir haben uns für Mevea aufgrund seiner ausgeprägten Expertise im Bereich fortschrittlicher Trainingssimulatoren und seines umfassenden Softwareportfolios entschieden, das von der Physik-Engine bis hin zu den Trainingsfunktionen alles abdeckt.“

Philipp Pasolli
F&E-Teamleiter, Künz

Der daraus entstandene Künz ROS Trainer kombiniert die Künz-Fernbedienungskonsole, die Kransteuerungshardware und -software mit der Simulations- und Trainingstechnologie von Mevea. Die Lösung umfasst außerdem eine Ausbilderstation, mit der Trainer Schulungen verwalten, Szenarien in Echtzeit anpassen und die Leistung der Bediener während des gesamten Lernprozesses bewerten können.

Der Künz ROS Trainer kombiniert eine echte Remote Operation Station mit der Simulations- und Trainingstechnologie von Mevea, um eine realistische Bedienerschulung und Leistungsbeurteilung zu unterstützen.

Realistische Bedienerschulung in einer sicheren Umgebung

Mithilfe des Kransimulators trainieren die Bediener mit denselben Benutzeroberflächen und Arbeitsabläufen, die sie auch im realen Einsatz vorfinden. Dies verkürzt die Einarbeitungszeit beim Übergang zum Betrieb von echten Geräten und ermöglicht es den Bedienern, Verfahren und anspruchsvolle Situationen sicher zu üben, ohne die Produktion zu beeinträchtigen.

Das simulationsbasierte Training verringert zudem den Bedarf, Produktionskräne für Schulungszwecke bereitzustellen, verbessert die Geräteverfügbarkeit und reduziert gleichzeitig Betriebsunterbrechungen.

Weitere Vorteile sind:

  • Verbesserte Sicherheit
  • Reduzierter Geräteverschleiß
  • Geringerer Energieverbrauch während des Trainings
  • Schnellere Einsatzbereitschaft der Bediener
  • Langfristige Kosteneinsparungen

Da Häfen weiterhin in Automatisierungs- und Fernsteuerungstechnologien investieren, bleibt eine effektive Bedienerschulung ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das Künz ROS Trainer-Projekt zeigt, wie simulatorbasiertes Lernen den Übergang zu ferngesteuerten Kranbetrieben unterstützen und gleichzeitig Sicherheit, Einsatzbereitschaft und Personalentwicklung verbessern kann.