Sehen Sie sich die Aufzeichnung des virtuellen Mevea-Seminars 2023 an

Werbebild der Aufzeichnung des Mevea-Seminars 2023 mit Vorstellung der Hauptredner.

Virtuelles Seminar zum 10-jährigen Jubiläum von Mevea „Wie bleiben Weltklasse-Unternehmen im Bereich der Entwicklung autonomer und assistiver Systeme wettbewerbsfähig?Die Veranstaltung wurde am 17. Oktober 2023 live übertragen. Dieses Mal boten wir eine einzigartige Gelegenheit, zu erfahren, wie die weltweit führenden Unternehmen in ihren jeweiligen Branchensegmenten agieren. Ammann (Schweiz), Prinoth (Italien) und Raute (Finnland) befassen sich mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Assistenz- und autonomen Systemen.

Das Thema ist von großer Bedeutung, da moderne Baumaschinen immer mehr Bedienerassistenzsysteme, Arbeitszyklusautomatisierung und Software beinhalten. Dies wiederum erhöht die Produktkomplexität und stellt die Produktentwicklung vor verschiedene Herausforderungen, wie zum Beispiel:


• Die Entwicklung dauert länger als erwartet
• Software- und Automatisierungstests werden anspruchsvoller und zeitaufwändiger
• Die Kosten für physische Prototypen, deren Tests und die Nullserie steigen
• Risiko, dass die abschließenden Tests mit dem physischen Produkt zum Kunden verlagert werden
• Schlechte Kundenerfahrung bei Produkt-/Softwarequalitäts-/Garantieproblemen

Es war uns eine Ehre, vier angesehene Gastredner bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen; Herr Daniel Nellen (Leiter der Maschinensoftwareentwicklung) von Ammann, Herr. Tapani Tilus (CTO) von Raute und Herrn. Francesco Salis (Softwareentwicklungskoordinator) von Prinoth.

Als Jubiläumsbonus erfuhren wir von unserem ganz besonderen Gastredner außerdem die Geheimnisse, wie man im schnelllebigsten Geschäftsumfeld der Welt wettbewerbsfähig bleibt. Ossi Oikarinen, der seit 25 Jahren ein erfahrener Motorsportprofi ist. Diese Präsentation war jedoch nur für die Live-Teilnehmer bestimmt und ist nicht in der Aufzeichnung enthalten.

Im Anschluss an jeden Gastredner gab es eine kurze Fragerunde, und die Fragen der Teilnehmer wurden während des Livestreams auch im Chatraum beantwortet.

Bevor die Sendung an die oben genannten Herren übergeben wurde, begrüßte der Direktor für Vertrieb, Marketing und Geschäftsentwicklung von Mevea die Anwesenden kurz. Raimo Nikkilä, dessen Präsentation einen Überblick über die physikbasierten digitalen Zwillinge von Mevea bot und damit die Grundlage für die eigentliche Agenda des Seminars schuf.

Die Veranstaltung beinhaltete auch eine interessante Präsentation von Anwendungsbeispielen der Mevea-Lösung durch Dr. Dr. Meveas leitenden technischen Berater. Asko Rouvinen, wodurch ein tieferer Einblick in die virtuelle Entwicklung von Fernoperationen und Tests mit ROS2 ermöglicht wurde.

Falls Sie nicht am Seminar teilnehmen konnten oder es sich noch einmal ansehen möchten, können Sie sich hier für die Aufzeichnung anmelden. Mit dem Absenden des untenstehenden Formulars erhalten Sie sofortigen Zugriff und eine Bestätigungs-E-Mail mit dem Link zur Wiedergabe. (Falls unsere E-Mail nicht in Ihrem Posteingang ankommt, überprüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner!)

Die Aufzeichnung dauert 100 Minuten. Die Vorstellung der Tagesordnung und der Gastredner finden Sie unter dem Anmeldeformular.

Sehen Sie sich die Wiederholung an, indem Sie das Formular absenden!

Redner und die Tagesordnung

Daniel Nellen, Leiter Maschinensoftwareentwicklung bei Ammann.

Herr Nellen besitzt einen Master-Abschluss in Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierung und Steuerungstechnik und arbeitet seit sieben Jahren bei Ammann. In seiner Funktion ist er für die Softwareentwicklung verschiedener Maschinentypen verantwortlich und pflegt und entwickelt eine globale, einheitliche Softwareplattform. Neben Maschinensteuerungen und Vernetzungslösungen liegt der Fokus zunehmend auf der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen zur Förderung des autonomen Fahrens.

Herr Nellen zeigt in seinem Vortrag, wie Ammann Simulationsumgebungen im Lebenszyklus der Maschinenentwicklung einsetzt und welche Herausforderungen und Vorteile dies im Hinblick auf die Entwicklung von Bedienerassistenzsystemen und teilautonomen Systemen mit sich bringt.

Tapani Tilus, CTO, Raute

Raute ist weltweit führend in der Bereitstellung von Produktionstechnologien und -dienstleistungen für Furnier-, Sperrholz- und LVL-Hersteller. Tapani Tilus wurde neu zum CTO ernannt und koordiniert die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Weiterentwicklung der führenden Produkte des Unternehmens. Mit seiner Erfahrung in der Entwicklung digitaler Produkte bei Raute als CDO und bereits in früheren Phasen seiner Karriere hat Tapani stets Möglichkeiten genutzt, digitale Technologien anzuwenden und Daten in Produkten und Prozessen einzusetzen.

Herr Tilus wird sich in seinem Vortrag auf den Einsatz von Simulationen bei der Entwicklung, Erprobung und Bereitstellung von Produktionslinientechnologie im globalen Einsatz konzentrieren.

Francesco Salis, Koordinator für Softwareentwicklung, Prinoth

Herr Salis koordiniert die Prinoth Snow Groomers Software Development Group.
Er kam 2016 als Forschungs- und Entwicklungsingenieur zu Prinoth und arbeitete in der Softwareentwicklungsgruppe mit den Schwerpunkten Steuerung, Simulation und Telematik. Seit 2019 kooperiert er zudem mit dem MCI Digital Twin Lab. Er besitzt einen Master-Abschluss in Automatisierungstechnik vom Politecnico di Milano.

Herr Salis wird die Integration von Mevea und Matlab-Simulink zur Simulation des Betriebs einer Schneepistenmaschine vorstellen. Dies ermöglicht es, verschiedene Strategien zur Lösung komplexer Regelungsprobleme zu erproben und unterschiedliche Antriebsstrangkonfigurationen zu evaluieren.

Ossi Oikarinen, Motorsportprofi

Mit 25 Jahren Erfahrung in der Motorsportbranche hat Herr Oikarinen in zahlreichen Formel-1-Teams gearbeitet, darunter Toyota F1, BMW-Sauber und Ferrari F1. Er verfügt über Erfahrung in den Bereichen Datenanalyse, Renningenieurwesen und Cheftestingenieurwesen.

Herr Oikarinens Thema wird die Produktentwicklung im extrem wettbewerbsintensiven Geschäft sein: Wie entwickelt und testet die Motorsportbranche Produkte in einem Umfeld, in dem Erfolg und Misserfolg alle zwei Wochen für Millionen von Fernsehzuschauern sichtbar sind?