Wie Simulatoren und digitale Zwillinge in der Ausbildung eingesetzt werden

Ich glaube, dass Simulatoren in Zukunft eine größere Rolle in der Ausbildung spielen werden, da sie eine sichere und sehr effiziente Möglichkeit bieten, Menschen auszubilden… Ich denke, wir haben in der Zusammenarbeit mit Mevea hervorragende Leistungen erhalten und wir vertrauen darauf, dass diese Kooperation uns auch in Zukunft bei der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte unterstützen wird.
Simo Knutas, Lehrer und Ausbilder, Ekami
Die Gemeinsame Bildungsbehörde der Region Kotka-Hamina ( Ekami ) bietet in Süd-Kymenlaakso, Finnland, hochwertige Bildungs- und Ausbildungsangebote, Jugendworkshops und aufsuchende Jugendarbeit an. Die Ekami-Gruppe besteht aus zwei Geschäftsbereichen, dem Berufskolleg Süd-Kymenlaakso und den Küstenwerkstätten „Rannikkopajat“, sowie zwei Tochtergesellschaften, Ekami Consulting Ltd. und Primus High Tech Ltd.
Ekami nutzt die Trainingssimulatoren von Mevea, um zukünftige Hafenkranspezialisten in Finnland und im Ausland auszubilden. Die Simulatoren bieten den Auszubildenden eine sichere und gleichzeitig realistische Lernumgebung und ermöglichen so eine vielseitige und effektive Schulung im Umgang mit anspruchsvollen Maschinen. Die Zusammenarbeit zwischen Mevea und Ekami reicht bis zur Gründung von Mevea im Jahr 2005 zurück, wodurch Ekami zu den langjährigsten Kunden von Mevea zählt.
Trainingssimulatoren verbessern Sicherheit, Effizienz und Genauigkeit
Die Ausbildung von Hafenkranführern ist ein sehr wichtiger und anspruchsvoller Prozess – die Auszubildenden sind ein unverzichtbarer Bestandteil der gesamten Logistikkette. Da die Leistungsfähigkeit und das Fachwissen der Hafenkranführer direkten Einfluss auf den gesamten Hafenverkehr haben, sind die Auswirkungen mitunter global. Daher ist die Bereitstellung hochwertiger Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten von größter Bedeutung.

Seit 15 Jahren nutzt Ekami die Trainingssimulatoren von Mevea, um sowohl Auszubildenden als auch erfahrenen Bedienern eine erstklassige Ausbildung zu bieten. Die Simulatoren ermöglichen den Teilnehmern ein umfassendes Lernerlebnis in einer realistischen und gleichzeitig sicheren Umgebung, in der sie ihre Fähigkeiten optimal entwickeln können. Die Vorteile des Einsatzes von Simulatoren im Training sind vielfältig und unbestreitbar. Laut Maria Kämäräinen, Trainerin bei Ekami, zählen dazu Sicherheit, Kosteneffizienz und Genauigkeit. Im Vergleich zur Bedienung einer realen Maschine ist der Spielraum für Fehler beim Lernen in einer simulierten Umgebung deutlich größer. Die Übungen können beliebig oft wiederholt werden, bis die gewünschten Ergebnisse erzielt sind. Darüber hinaus beeinträchtigt der Einsatz eines Trainingssimulators anstelle einer realen Maschine nicht die Betriebskapazität eines Hafens. „Durch den Einsatz von Trainingssimulatoren können die realen Maschinen optimal ausgelastet werden“, erklärt Kämäräinen.
Simulatoren sind kosteneffektiv
Ekami bildet jährlich rund hundert Studenten aus finnischen Häfen und der Industrie aus. Die Aktivitäten von Ekami beschränken sich jedoch nicht auf Finnland, da das Unternehmen auch Schulungen in Afrika anbietet. Hierfür verfügt Ekami über eine mobile Alternative: den tragbaren Kransimulator. „Wir nutzen Trainingssimulatoren auch zur Rekrutierung neuer Mitarbeiter für unsere Kunden“, erklärt Knutas. Der Rekrutierungsprozess ist nicht nur schnell und ermöglicht eine effiziente Beurteilung der Kandidaten, sondern ist auch sehr kostengünstig.

Knutas ist überzeugt, dass Simulatortraining in der Ausbildung eine immer wichtigere Rolle spielen wird, insbesondere aufgrund seiner Vorteile in puncto Sicherheit und Effizienz. Neben generischen Kranmodellen, die einen guten Einstieg für Studierende bieten, verfügt Ekami über zwei realitätsnahe Kranmodelle mit integrierten Kransteuerungssystemen der Hersteller Liebherr bzw. Mantsinen. Der Wert des Einsatzes von Trainingssimulatoren zeigt sich auch darin, wie sehr die Studierenden von Ekami den Realismus der Simulatoren schätzen. Nach ihrem Abschluss und dem Beginn ihrer beruflichen Laufbahn verfügen die Studierenden bereits über Erfahrung im Umgang mit spezifischen Systemen – ein Wettbewerbsvorteil sowohl für sie selbst als auch für ihre Arbeitgeber.
„Ich denke, wir haben bei der Zusammenarbeit mit Mevea einen hervorragenden Service erhalten und wir sind zuversichtlich, dass diese Kooperation uns auch in Zukunft bei der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte helfen wird“, schließt Knutas.